Haskell
Vor gehabt hatte ich es ja schon eine ganze Weile. Diese Nacht hab ich es Wahr gemacht und bin mittels YAHT eigenstiegen. Eine neue Sprache zu lernen ist ja im Prinzip niemals Negativ. Von Objekt-Orientierung hab ich “erstmal genug” und es fehlt in meinem Repertoire einfach noch was schnelles. Also: Haskell.
Eigentlich existiert das Tutorial als PDF, aber nachdem ich mich 1 Stunde lang mit xpdf rumgequält hatte (acroread ist noch schlimmer), wollte ich erst pdftotext bemühen, hab dann aber das Tutorial auch bei wikibooks gefunden. Ich hasse PDFs.</rant>
Was mich erwartet wusste ich ja schon, alleine wegen Xmonads Config.hs, aber ich war dann doch ein wenig überrascht… Es ist durchaus eine schöne Sprache, auch Optisch (ja, das halte ich ich auch für wichtig) aber definitiv sehr komplex. Das Schreiben von haskell code ist schlicht nicht zu vergleichen mit dem von Ruby, wo man quasi während des Schreibens “denken” kann.
Ich will mich an dieser Stelle auch noch nicht über die Sprache an sich auslassen, nach den ersten 4.5 Kapiteln wäre das wohl ein wenig “frech”.
Zum Tutorial: An sich hab ich nichts auszusetzen. Es ist informativ und logisch aufgebaut—bis auf die Beispiele. Entweder ich bin zu Blöd, oder man sollte sich das Buch einfach 2 mal durchlesen.
Was mich wieder einmal sehr beeindruckt hat ist, wie mein
$EDITOR, sprich emacs mir es
ermöglicht sofort ein eine “vertraute” Arbeitsumgebung herzustellen.
Vom ruby-mode kenne ich ja “C-c C-s runs the command run-ruby”, was
einen interaktiven ruby buffer erstellt, in dem man testen kann, aber
auch ganze codeblöcke und files “hinschicken” kann. Das selbe stellt
GHC zu verfügung. Dazu in einem Anderen
buffer w3m und auf dem anderen Display
IRC/Mail whatever.
Gross gross.
NP(mpd): Peace Orchestra – The Man, Part Two

